Donnerstag, 10. August 2017

PACKET ROW von PEGASUS SPIELE

Ganz wichtig: Die Karten SEHR gut mischen. Es ist wirklich wichtig für eine gute Spieleerfahrung, dass in allen Stapeln die Karten gut gemischt wurden, denn ansonsten kommt es dazu, dass sich das Spiel nicht richtig entfalten kann.
Der Startspieler legt fest, in welchem Bereich Karten gekauft werden dürfen, darf selber aber immer erst als Letzter etwas erwerben. Sollte das geschehen, endet die Runde, auch wenn andere Spieler vorher gepasst und nichts gekauft haben.
Die Idee ist folgende: Wir besorgen uns Aufträge von verschiedenen Ländern, dann benötigen wir die Waren, die der Auftrag vorsieht und zum Schluss muss alles mit einem Schiff ausgeliefert werden. Nur wenn man alle drei Karten zusammen abgeben kann, klingelt es in der Kasse. Neben den erwähnten Karten gibt es noch Hilfskarten und Geldkarten. Die gesunde Mischung führt einen zum Sieg.

NULL & NICHTIG von AMIGO

Ein Stichspiel der etwas andren Art. Es gilt immer nur die höchste Zahl, die Farben sind für den Stich egal. Allerdings sammelt man die im Stich gewonnenen Karten á la UGO-Art offen vor sich. Kommen neue einer Farbe dazu, werden sie über die ausliegende gelegt. So kann schnell aus einer 10 eine 0 werden. Gemein ist, dass man immer die eigene Karte als erste ablegen muss, so dass die Mitspieler darauf spielen können und einem etwas reinwürgen, wenn möglich. Da es eben auch keinen Bedienzwang gibt, kann man immer alles spielen. Ein einfaches, aber lustiges und oft fieses Stichspiel.

Mittwoch, 28. Juni 2017

VALDORA VON ABACUS SPIELE   

Wir sind in einem versteckten Tal unterwegs um unermessliche Reichtümer zu erlangen. Diese wollen aber transportiert werden, weshalb wir unser mühevoll abgebautes Gold für neue Transportgegenstände ausgeben müssen. Aufträge von den Bewohnern verschaffen uns Siegpunkte und die Minen des Tals versorgen uns mit einem steten Geldfluss. Valdora bietet viel ohne überladen zu sein. Die Regeln sind eingängig und schnell zu verstehen. Das Material ist sehr schön gestaltet und mit der kleinen Erweiterung kommen noch einige interessante Aspekte hinzu.

THE GAME EXTREME VON NSV    

Im Grunde genau das selbe Spiel wie ohne das "Extreme" nur mit Extrakartensymbolen. Insgesamt gibt es 7 neue Symbole, die das Ausspielen erschweren. So zum Beispiel das "STOP"-Symbol, das den aktuellen Zug sofort beendet; das "TOTENKOPF"-Symbol, das in der gleichen Runde vom aktiven Spieler bedeckt werden muss. Gelingt das nicht, darf man es gar nicht erst spielen.
Wem das Grundspiel also zu leicht ist, sollte zur extremen Version greifen.

TWENTY-ONE VON NSV   

Dieses Spiel ist Qwinto nicht ganz unverwandt. Der aktive Spieler wirft sechs farblich unterschiedliche Würfel. Gefällt ihm der erste Wurf nicht, darf er noch ein zweites Mal werfen, muss dann aber akzeptieren, was vor ihm liegt. Nun muss JEDER Spieler mindestend eine Zahl auf seinem Block notieren. Oder streichen, wenn nichts passen will. Auf dem Block sind fünf Reihen mit jeweils sechs Feldern zu sehen. Jedes Feld zeigt eine Farbe und eine Augenzahl. Die Farbe muss immer passen, allerdings darf die Zahl, wenn möglich, auch niedriger sein. Aber nur wenn beides übereinstimmt darf man ein Kreuz machen, für die man pro Reihe Extrapunkte bekommt. Je mehr Kreuze, desto mehr Punkte.
Leist zu erlernen, lustig und unterhaltsam. Außerdem recht schnell vorbei, was meist zu einer zweiten oder sogar dritten Runde einlädt.

TAKE THAT VON NSV   

Einfache Regeln, aber dennoch gute Unterhaltung. Auch wenn manchem die Regeln vielleicht ein wenig zu einfach sein werden, so bringt das Spiel als Absacker doch den meisten Spaß. Zwar geben dies nicht alle zu, aber man kann es sehen und hören!
Die Spieler legen Karten aus; anlegen darf man immer im Bereich +/- 10. Wer das nicht kann, muss die Auslage nehmen, was wiederum Minuspunkte sind. Sollte man allerdings eine Twisted-Karte, oder eine Spiegelkarte, zum Beispiel für die ausliegende 28 die 82, dann darf man beide Karten als Pluskarten ablegen. Am Ende gewinnt, wer die wenigsten Minuspunkte hat. Oder seltener, wer die meisten Pluspunkte vor sich ausliegen hat.

ROLL FOR THE GALAXY VON PEGASUS   

Als Spieler wollen wir den Weltraum besiedeln. Dazu braucht man Ressourcen. Außerdem sollte man Schiffe aussenden um neue Welten zu entdecken, Waren produzieren, Innovationen fördern und insgesamt ein Auge auf seine Ausgaben haben. Da das Spiel "Roll for the galaxy" heißt, finden sich sehr viele Würfel in der Schachtel. In jeder Runde gibt es 5 mögliche Aktionen, von denen jeder Spieler aber selbst nur eine auswählen darf. Wählt kein Spieler eine bestimmte Aktion, kommt diese in dieser Runde nicht zustande. Daher ist es wichtig die anderen Spieler nicht aus den Augen zu lassen. Nichts ärgert einen mehr als dass alle Spieler die gleiche Aktion gewählt haben und vier Aktionen nicht zustande kommen.
So schön das Spiel auch ist, man darf nie vergessen, dass es in erster Linie ein Würfelspiel ist. Und das bedeutet, dass nicht immer der beste Planer gewinnen wird.