Sonntag, 1. April 2018

MALL OF HORROR von ASMODEE

Wie es die Unterüberschrift schon verrät, geht es ums Überleben und um Verrat. Die Spieler wollen in einem Mall den Zombiehorden entkommen, aber nicht alle werden es schaffen. Am Ende, nach Verrat und vielen Toten, kann es nur eine kleine Gruppe schaffen, gerettet zu werden. An einigen Stellen muss man sich entscheiden wer aus der eigenen Gruppe geopfert werden muss und wen der anderen Spieler man sich zum Freund / Feind machen muss. Ein Spiel über Entscheidungen, bei dem nicht immer der Spieler gewinnt, der am cleversten gespielt hat.
An sich ein netter Mechanismus, allerdings gefiel es nicht allen.

WÜRFELLAND von NSV

Einige unserer Mitspieler haben es mit TRÄXX verglichen und es TRÄXX light getauft. Es sieht ein wenig wie Träxx aus und spielt sich auch ein wenig so. Aber dann ist es doch recht anders. Die Tableaus der Spieler zeigen unterschiedliche Landschaften bestehend aus unterchiedlich großen secheckigen bunten Feldern. Insgesamt gibt es sechs Farben und sechs Würfel. Auf jedem Tableau sind 12 Sterne zu sehen, die einen Schatz darstellen. Ziel ist es 9 davon zu erreichen und eine Farbe komplett zu füllen. Das geht so: Wer an der Reihe ist darf die sechs Würfel werfen. Dann sucht er sich eine Farbe aus und kann entscheiden, ob er noch einmal wirft oder genügsam ist. Man darf wo lange mit den verbliebenen Würfeln weiterwürfeln bis man a) keinen Würfel mit der herausgelegten Farbe mehr würfelt oder b) mehr Würfel diese Farbe vor sich liegen hat, als freie Felder in einer entprechenden Region. Dann hat man sich überwürfelt und geht leer aus. Die anderen Spieler dürfen immer, wenn der aktive Spieler fertig ist, eine Farbe der übrigen Würfel wählen und entsprechend ein Kreuz machen. Wer einen Schatz erricht, darf sofort mit 5 Würfeln einen Schatzwurf machen.
Unterhaltsam, spaßig und sehr leicht zu erlernen. Sehr schön!

Dienstag, 27. März 2018

TEAM PLAY von SCHMIDT SPIELE

Wie der Titel schon vermuten lässt, spielt man im Team. Dabei darf man aber nicht miteinander reden oder sich über seine Handkarten austauschen. Dies muss indirekt, anhand der Aufgabe, die gerade vor dem Spieler liegt, passieren. Es gibt nur blaue und rote Karten, die man in unterschiedlichen Kombinationen sammeln und ablegen muss. Erfüllt man ein Ziel, bekommt man eine neue Karte.
Helfen darf man dem Partner pro Runde einmal, indem man ihm eine oder zwei der Handkarten gibt. Ob sie ihm wirklich helfen, weiß man nie. Einziges Indiz ist, wie gesagt, die ausliegende Aufgabenkarte.
Ein amüsantes kleines Spiel, das besser unterhält als erwartet.

THE MIND von NSV

Ein kooperatives Spiel, bei dem man nicht reden darf. Ziel ist es alle Handkarten in einer Runde korrekt abzulegen, ohne sich mit den anderen Spielern auszutauschen. Dabei müssen die Karten der Reihenfolge nach von niedrig zu hoch abgelegt werden. In der ersten Runde haben alle Spieler eine Karte, dann zwei, drei usw. Die Idee dabei ist, dass die Spieler ein Gefühl für die Höhe ihrer Zahlenkarten bekommen. Wann man seine Karte ablegt, hängt einzig davon ab, wie lange man meint warten zu können. Wer eine niedrige Karte auf der Hand hält, legt früher ab, als jemand, der eine hohe Karte hält. Hierbei das richtige Zeitgefühl zu finden ist nicht leicht, macht das Spiel aber sehr interessant.